Regeln im gegenseitigen Umgang
Für den gegenseitigen Umgang zwischen Sammlern und Händlern sollten einige ungeschriebene Regeln berücksichtigt werden:
Bereits beim Einstellen eines Auktionsloses ist das Entgegenkommen des Verkäufers (Sammler) gegenüber einem noch unbekannten Käufer (ebenfalls Sammler) zu berücksichtigen, indem die Marken möglichst gut beschrieben werden, insbesondere Mängel und schon recht Eigenschaften einer Marke, die nicht oder nicht ohne weiteres sichtbar sind (rückseitige Haftspuren, falzhell etc.); vergl. hierzu auch § 2.1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Nutzungsbedingungen).
Wenn ein Auktionslos erfolgreich abgelaufen ist, werden beide, Verkäufer (Versteigerer) und Käufer (Ersteigerer), automatisch durch eine Mail informiert. Der Verkäufer sollte dann mit dem Käufer alsbald Kontakt aufnehmen.
Vom Käufer wird nach Eingang der Nachricht erwartet, dass der fällige Betrag möglichst umgehend überwiesen oder zugesendet wird. Gleichzeitig ist es wünschenswert, den Verkäufer davon in Kenntnis zu setzen, insbesondere wenn die Zahlung - aus welchen Gründen auch immer - etwas später erfolgen soll.
Sofern Zahlungen zwischen einem ausländischen und deutschem Partner erforderlich werden, ist eine Abstimmung zwischen beiden, wie die Zahlung zweckmäßigerweise erfolgen sollte, unbedingt notwendig. Erfahrungsgemäß übersteigen die Auslandsüberweisungen die Losgebühren erheblich. Auf Grund der Erfahrung ist es dann oft vorteilhaft, die Zahlung per Brief oder ggf. per Einschreiben vorzunehmen.
Falls jemand im Euroraum Geld überwiesen bekommen soll, oder selbst etwas in den Euroraum überweisen muß, kann dies seit dem 1.7.2003 billiger tun als bisher. Unter Verwendung oder Angabe der sogenannten IBAN und BIC Nummer bzw. eines Kennworts kann jeder einen beliebigen Betrag in Euro gegen eine geringe Buchungsgebühr von 0.40 Euro überweisen. Bei Interesse sollte man sich bei seiner Hausbank erkundigen bzw. beim Partner eines eventuellen Aulandsgeschäfts.
Der Versand der Marken durch den Verkäufer sollte so erfolgen, dass die Marken durch den Transport nicht beschädigt werden können.
Für die Frankatur sind möglichst Sondermarken zu verwenden. Darüber hinaus ist es sehr wichtig für einen Sammler, dass die Marken sauber abgestempelt werden. Also nicht in den Briefkasten werfen, sondern bei der Post den Beamten/Beamtin um eine saubere Abstempelung bitten.
Wenn Sie sich an diese einfachen Umgangsformen halten, werden sie froh und dankbar sein, wenn Ihnen einmal gleiches Positive widerfährt.
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