Erkennen einer rückseitigen Marken-Riffelung
Die Riffelung der Marken wird durch geeignete Walzen auf die postfrischen Marken am Ende des Druckvorganges der Bögen auf die Gummiseite aufgebracht. Damit wird weitgehend verhindert, daß sich die Bögen wölben und so für den Postbeanten "handlicher" werden. Oft wird der Wert einer Marke auch durch ihre Riffelung auf der Rückseite bestimmt.
(1) Zur Bestimmung der Riffelung dreht man die Rückseite der Marke etwas gegen das Licht, so daß dieses flach auf die Marke einfällt. Zuerst gegen die eine Seitenlänge der Marke und dann senkrecht dazu. Meist ist dann die Rifflung senkrecht oder waagerecht zum Markenbild eindeutig bestimmbar.
(2) Ist die Riffelung "schwach" ausgebildet, so sollte man eine Lupe hinzunehmen. Auch ist das intensivere Licht unter einer Lampe hiefür meist besser geeignet als das Tageslicht. Leider ist es aber nicht immer möglich, die Riffelung eindeutig zu erkennen. In der Regel wird dann die Riffelung für die preiswertere Version einer Marke angenommen.
(3) Bei postfrischen Marken, selten bei gestempelten Marken, läßt sich die Riffelung der Marke bereits durch ihre "leichte" Wölbung, von der Vorderseite der Marke aus gesehen, erkennen. Ist die Marke leicht horizontal gewölbt, so hat die Marke eine senkrechte Riffelung und umgekehrt.