Auffinden von Wasserzeichen
1) Mit bloßem Auge. Sofern das Wasserzeichen (WZ) gut ausgeprägt ist, läßt es sich mit bloßem Auge auf der Rückseite der Marke bestimmen.
2) Wechselnder Lichteinfall. Oft gelingt die Bestimmung des WZ, wenn die Marke auf einen dunklen Untergrund gelegt und durch hin- und herkippen wechselnder Lichteinfall erzeugt wird.
3) Benzinbad. In eine flache dunkle Schale wird zu der Marke auf der Bildseite liegend Benzin (aus der Apotheke) hinzugegeben. Das WZ wird in vielen Fällen deutlich sichtbar. Bei der Untersuchung von gleichzeitg "vielen" Marken hintereinander gelingt es oft auch schwierige Fälle zu erkennen. Leider gelingt es bei einigen Marken trotz größter Mühe kaum, dass WZ sichtbar werden zu lassen.
4) Elektrischer Wasserzeichen-Sucher. Die Erfahrung zeigt, dass diese prinzipiell nicht mehr zu leisten vermögen als das Benzinbad. In einigen Fällen gelingt die Bestimmung gerade noch mit dem elektronischen WZ-Sucher (nicht aber mit Benzin) und manchmal ist es genau umgekehrt. Es muß also jeder für sich selbst entscheiden, ob er bereit ist, für die Benzinbadausrüstung ca. 5,- Euro oder den elektrischen Sucher bis zu ca. 150,- Euro auszugeben.
5) Wasserbad Eine gestempelte Marke gibt nach einem Wasserbad auf entsprechendem Untergrund (z.B. Zeitungspapier) meist ihr WZ preis !
6) Marken auf Brief, Karte oder Briefstück Sofern das Hintergrundpapier nicht zu dick ist, kann das WZ ermittelt werden, wenn das Prüfstück über eine starke Lichtquelle gehalten wird und die Ränder gegen "Blendlicht" etwas abgedeckt werden. Oft werden die Marken (z.B. vom Prüfer) zur besseren WZ-Bestimmung vom Untergrund teilweise oder auch ganz abgelöst. Untergrund und lose geprüfte Marke werden dann gemeinsam aufbewahrt/gesammelt.